Neulich wollte ich nur kurz etwas erledigen. Wirklich nur kurz. Doch dann kam eine Nachricht, danach ein Anruf, dann fiel mir noch etwas ein, das ich dringend machen musste. Und ehe ich mich versah, war der Tag fast vorbei. Kennst du dieses Gefühl, am Abend völlig beschäftigt gewesen zu sein, aber dich trotzdem zu fragen, ob du heute eigentlich Zeit für das hattest, was wirklich zählt?
Unser Kalender ist manchmal wie ein gieriges Monster: Er frisst jede freie Minute, und wir füttern ihn auch noch freiwillig. Arbeit, Termine, Verpflichtungen, Haushalt – alles scheint wichtig und dringend zu sein. Und wenn dann ein Mensch unsere Zeit braucht, hören wir uns sagen: „Ich würde ja gerne, aber ich habe einfach keine Zeit!“
Natürlich können wir nicht überall gleichzeitig sein. Wir haben Verantwortung, brauchen Pausen und dürfen nicht jede freie Minute verplanen. Aber manchmal lohnt sich eine ehrliche Frage: Habe ich wirklich keine Zeit, oder gebe ich meine Zeit gerade Dingen, die weniger wichtig sind als das, was ich eigentlich leben möchte?
Natürlich können wir nicht überall gleichzeitig sein. Wir haben Verantwortung, brauchen Pausen und dürfen nicht jede freie Minute verplanen. Aber manchmal lohnt sich eine ehrliche Frage: Habe ich wirklich keine Zeit, oder gebe ich meine Zeit gerade Dingen, die weniger wichtig sind als das, was ich eigentlich leben möchte?
Paulus fordert uns in Epheser 5,15–16 heraus: „Darum achtet genau darauf, wie ihr lebt! Lebt nicht wie Narren, sondern wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt. Nutzt die Zeit, so gut ihr könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit.“
Paulus fordert uns nicht auf, noch mehr in unseren ohnehin vollen Kalender zu stopfen. Er lädt uns ein, bewusst zu leben. Denn Zeit ist eine begrenzte Ressource. Geld können wir verlieren und wieder verdienen. Manche Chancen kommen erneut. Aber die Stunde, die gerade vergangen ist, bekommen wir nicht zurück.
Vielleicht kennst du das: Du sitzt mit deiner Familie am Tisch, aber deine Gedanken sind noch bei der Arbeit. Ein Freund erzählt dir von seinen Sorgen, während du nebenbei auf dein Handy schaust. Du bist körperlich anwesend, aber innerlich längst woanders. Du kannst deine Zeit mit Menschen verbringen, ohne ihnen wirklich Zeit zu schenken.
Jesus zeigt uns einen anderen Umgang mit Zeit. In Markus 6,30–32 wird berichtet, dass die Jünger von ihrem Dienst zurückkamen und Jesus alles erzählten, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: „Lasst uns an einen einsamen Ort gehen, wo wir allein sein können, damit ihr euch ein wenig ausruhen könnt!“ Denn es war so viel Betrieb, dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.
Bemerkenswert, oder? Jesus sah die vielen Bedürfnisse der Menschen. Trotzdem verlangte er von seinen Jüngern nicht, einfach weiterzumachen. Er lud sie zur Ruhe ein. Auch Jesus zog sich immer wieder zurück, um zu beten und allein zu sein. Er wusste: Wer ständig nur gibt, ohne aufzutanken, wird irgendwann leer.
Gott erwartet nicht, dass du rund um die Uhr verfügbar bist. Er hat dich nicht geschaffen, um deinen Kalender bis zum letzten freien Feld zu füllen. Manchmal ist das geistlichste, was du tun kannst, eine Aufgabe abzulehnen und dich auszuruhen. Ein anderes Mal bedeutet es, das Handy wegzulegen und einem Menschen deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.
Es geht nicht darum, mehr Zeit zu haben, sondern der richtigen Sache zur richtigen Zeit Raum zu geben.
Herausforderung für heute: Schau auf deine kommende Woche. Wo könntest du bewusst Zeit freimachen, um einem Menschen zuzuhören, ihn zu besuchen oder ihm ganz praktisch zu helfen? Plane einen konkreten Termin ein – und schütze ihn vor den üblichen Ablenkungen.
Sei gesegnet!
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Seneca
Neulich wollte ich nur kurz etwas erledigen. Wirklich nur kurz. Doch dann kam eine Nachricht, danach ein Anruf, dann fiel mir noch etwas ein, das ich dringend machen musste. Und ehe ich mich versah, war der Tag fast vorbei. Kennst du dieses Gefühl, am Abend völlig beschäftigt gewesen zu sein, aber dich trotzdem zu fragen, ob du heute eigentlich Zeit für das hattest, was wirklich zählt?
Unser Kalender ist manchmal wie ein gieriges Monster: Er frisst jede freie Minute, und wir füttern ihn auch noch freiwillig. Arbeit, Termine, Verpflichtungen, Haushalt – alles scheint wichtig und dringend zu sein. Und wenn dann ein Mensch unsere Zeit braucht, hören wir uns sagen: „Ich würde ja gerne, aber ich habe einfach keine Zeit!“
Natürlich können wir nicht überall gleichzeitig sein. Wir haben Verantwortung, brauchen Pausen und dürfen nicht jede freie Minute verplanen. Aber manchmal lohnt sich eine ehrliche Frage: Habe ich wirklich keine Zeit, oder gebe ich meine Zeit gerade Dingen, die weniger wichtig sind als das, was ich eigentlich leben möchte?
Natürlich können wir nicht überall gleichzeitig sein. Wir haben Verantwortung, brauchen Pausen und dürfen nicht jede freie Minute verplanen. Aber manchmal lohnt sich eine ehrliche Frage: Habe ich wirklich keine Zeit, oder gebe ich meine Zeit gerade Dingen, die weniger wichtig sind als das, was ich eigentlich leben möchte?
Paulus fordert uns in Epheser 5,15–16 heraus: „Darum achtet genau darauf, wie ihr lebt! Lebt nicht wie Narren, sondern wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt. Nutzt die Zeit, so gut ihr könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit.“
Paulus fordert uns nicht auf, noch mehr in unseren ohnehin vollen Kalender zu stopfen. Er lädt uns ein, bewusst zu leben. Denn Zeit ist eine begrenzte Ressource. Geld können wir verlieren und wieder verdienen. Manche Chancen kommen erneut. Aber die Stunde, die gerade vergangen ist, bekommen wir nicht zurück.
Vielleicht kennst du das: Du sitzt mit deiner Familie am Tisch, aber deine Gedanken sind noch bei der Arbeit. Ein Freund erzählt dir von seinen Sorgen, während du nebenbei auf dein Handy schaust. Du bist körperlich anwesend, aber innerlich längst woanders. Du kannst deine Zeit mit Menschen verbringen, ohne ihnen wirklich Zeit zu schenken.
Jesus zeigt uns einen anderen Umgang mit Zeit. In Markus 6,30–32 wird berichtet, dass die Jünger von ihrem Dienst zurückkamen und Jesus alles erzählten, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: „Lasst uns an einen einsamen Ort gehen, wo wir allein sein können, damit ihr euch ein wenig ausruhen könnt!“ Denn es war so viel Betrieb, dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden.
Bemerkenswert, oder? Jesus sah die vielen Bedürfnisse der Menschen. Trotzdem verlangte er von seinen Jüngern nicht, einfach weiterzumachen. Er lud sie zur Ruhe ein. Auch Jesus zog sich immer wieder zurück, um zu beten und allein zu sein. Er wusste: Wer ständig nur gibt, ohne aufzutanken, wird irgendwann leer.
Gott erwartet nicht, dass du rund um die Uhr verfügbar bist. Er hat dich nicht geschaffen, um deinen Kalender bis zum letzten freien Feld zu füllen. Manchmal ist das geistlichste, was du tun kannst, eine Aufgabe abzulehnen und dich auszuruhen. Ein anderes Mal bedeutet es, das Handy wegzulegen und einem Menschen deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.
Es geht nicht darum, mehr Zeit zu haben, sondern der richtigen Sache zur richtigen Zeit Raum zu geben.
Herausforderung für heute: Schau auf deine kommende Woche. Wo könntest du bewusst Zeit freimachen, um einem Menschen zuzuhören, ihn zu besuchen oder ihm ganz praktisch zu helfen? Plane einen konkreten Termin ein – und schütze ihn vor den üblichen Ablenkungen.
Sei gesegnet!
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Seneca


