Verkehrsschilder

Theaterstück

Gestern waren mein Sohn und ich eingeladen, bei einem kleinen Theaterstück für die Online-Kinderkirche am Sonntag mitzuspielen. In dem Stück waren wir Vater und Sohn, die eine Wanderung in die Berge unternehmen wollten. Der Sohn hatte ein Navi in der Hand, das geduldig und mit freundlicher Stimme den Weg vorgab.

Der Vater aber hatte seine eigenen Pläne und führte die beiden so lange immer im Kreis herum, bis der Akku irgendwann leer war. Und ausgerechnet ein Huhn, Henriette, befreite die beiden dann mit einer guten Idee aus ihrer misslichen Lage. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelacht.

Ein Navi fürs Leben

So ein Navi im Leben, das wäre doch auch etwas, oder? Als Mose das Volk Israel aus Ägypten geführt hatte, erwies sich Gott selber als solch ein Wegweiser. Nachdem er durch Mose das Meer geteilt hatte, damit die Israeliten vor den herannahenden wütenden Ägyptern fliehen konnten, zog er vor den Menschen her:

“Tagsüber zog der Herr in einer Wolkensäule vor ihnen her, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts war er in einer Feuersäule bei ihnen, die ihren Weg erhellte. So konnten sie bei Tag und Nacht wandern. Tagsüber hatten sie immer die Wolkensäule vor sich und nachts die Feuersäule” (2. Mose 13, 21-22 HfA).

Ja, das wäre wirklich großartig, wenn wir solche Zeichen und Wunder heute noch erleben würden, wenn Gott uns vor Entscheidungen sagen würde, in welche Richtung wir gehen sollten. Dann wäre doch vieles leichter und wir würden weniger scheitern in unserem Leben.

Mal ehrlich

Würden wir? Mal ehrlich, würdest du dich wirklich immer danach richten, was Gott sagt, wenn du es klar und deutlich, wie mithilfe einer Feuersäule oder einer Wolkensäule erkennen würdest? Die Israeliten wurden sofort nach ihrer Rettung wieder unzufrieden, maulten herum und hörten nicht mehr auf das, was Gott ihnen durch Mose sagte.

Ich zumindest brauche mich nicht zu beschweren, dass ich mich in meinem Leben oft so lange im Kreis drehe, bis der Akku leer ist. Viel zu oft tue ich – auch bei Dingen, bei denen ich ganz genau weiß, dass sie falsch sind – doch, was ich will. Und das fängt bei jedem von uns im Kleinen an: Wie gehe ich mit Menschen um, die ich nicht mag? Was ist mit Themen, wie Lüge oder Betrügereien (auch die ganz ganz kleinen)?

Zu Gott wirklich Vertrauen haben

Solange ich in meinem Herzen rebellisch bin (und das bin ich zugegebener Maßen), wird es immer wieder Situationen geben, in denen ich Gottes Willen klar erkenne und es dennoch nicht tue. Meistens weiß ich ganz genau, dass etwas Sünde ist, bevor ich sie tue. Und so lange ich es nicht gelernt habe, als Kind von Gott wirklich Vertrauen zu ihm zu haben, werde ich die Feuersäulen in meinem Leben nicht immer erkennen. Und so lange werde ich auch falsche Wege gehen und auch scheitern.

Ich bin gespannt, wie das Video unseres kleinen Theaterstückes geworden ist und werde es hier natürlich dann verlinken.

Was sagt dein Navi?

“Wenn möglich, bitte den Tag genießen…”, – sagt mein Navi gerade. Also ab in den Tag und schauen, was Gott für heute alles vorbereitet hat.

Sei gesegnet!

 

Weitere Gedanken und einen Song zum Tag gibt es hier: – zum selbst Lesen oder Weiterleiten – https://juergens-gedanken.blogspot.com

Jürgen Ferrary für GottinBerlin.de